Jagged Alliance 2 auf Gentoo

Heute hab ich Jagged Alliance 2 ausprobiert, es gibt einen sehr netten SDL-Port dafür. Und für Gentoo gibt es natürlich auch eBuilds. Kleiner Vorgeschmack, so siehts dann am Ende aus:

Die Installation ist nicht ganz trivial, aber machbar.

  • Als erstes braucht ihr die Installations-CD, legt diese ein, mountet sie, und startet SETUP.EXE mit Wine. Die Installation sollte problemlos funktionieren.
  • Ladet euch von hier das neuste eBuild runter (inkl. des Unterordners files) und packt das Ganze in ein lokales Overlay. Anschließend braucht ihr noch ein “ebuild ja2*.ebuild digest”.
  • Ja2 installieren: Als nächstes fügt ihr “games-strategy/ja2-stracciatella” eurer package.keywords hinzu und emerged das Ganze.
  • Kopiert aus eurem Wine Ordner den Ordner “Data” in das Verzeichnis /opt/ja2-stracciatella/.
  • Ihr könnt das Ja2 aus Wine mit “wine uninstaller” deinstallieren.
  • Datei ~/.ja2/ja2.ini mit folgendem Inhalt anlegen: “data_dir = /opt/ja2-stracciatella”.
  • Nun müsst ihr noch die Data-Files zu “lowercase” konvertieren. Ich hab mir dafür ein kleines Perl Skript geschrieben, abzulegen in /opt/ja2-stracciatella.
    #!/usr/bin/perl

    use strict;
    use warnings;

    use File::Basename;

    my @files=glob “Data/*.SLF”;
    push @files, glob “Data/TILECACHE/*”;
    push @files, glob “Data/stsounds/*”;
    foreach(@files){
    my $filename=lc basename $_;
    my $dirname=dirname $_;
    my $new=$dirname.”/”.$filename;
    rename $_, $new;
    }

  • Fertig, ihr könnt das Spiel nun mit “/opt/ja2-stracciatella/ja2 -fullscreen” starten.
{lang: 'de'}

Völlig unzureichende Lohnerhöhungen

Wer will sich damit schon zufrieden geben:

Die Deutsche Bahn hatte am Montag ein neues Angebot vorgelegt, in dem der Konzern der GDL erstmals einen eigenen Tarifvertrag anbietet. Zudem könnten die Lokführer laut Bahn insgesamt 2000 Euro Einmalzahlung noch in diesem Jahr und eine zehnprozentige Lohnerhöhung ab 1.Januar 2008 erhalten. [...] GDL-Chef Manfred Schell nannte die Offerte „völlig unzureichend“. [...] Aller Voraussicht nach wird die Gewerkschaft Streiks für die Zeit ab Donnerstag ankündigen.

Quelle: aol.

Is klar.

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vBulletin 3.6 in einer UTF-8 Umgebung installieren

Wie ich die vergangenen Tage leider feststellen muss, lässt sich vBulletin als einziges Skript was mir bisher untergekommen ist, nicht ohne Probleme in einer UTF-8 Umgebung installieren, so wie sie beispielsweise Gentoo Linux einrichtet. Hier wird z.B. für die mySQL Datenbank UTF-8 als Standard-Zeichensatz und -Verbindungszeichensatz festgelegt. vBulletin verschluckt sich daran aber enorm. Die Lösung habe ich nun nach stundenlanger Rumprobiererei endlich gefunden. Ich hoffe ich kann dem Ein oder Anderen damit ein paar schlaflose Nächte ersparen.

  • In phpMyAdmin eine Datenbank erstellen. Unter “Operationen” den Zeichensatz auf latin1_swedish_ci stellen.
  • Die config.php in den wichtigen Punkten:
    $config['Database']['dbtype'] = ‘mysqli’;
    $config['Database']['force_sql_mode'] = false;
    $config['Mysqli']['charset'] = ‘latin1′;
    $config['Mysqli']['ini_file'] = ‘/etc/mysql/my.cnf’;
{lang: 'de'}

Die Informationspolitik der Bahn

Heute war es mal wieder so weit. Gemütliches Warten am Bahnhof. Heute aber mal nicht wegen Streiks, sondern weil angeblich “Jugendliche auf den Gleisen spielten”. An der mir einzig denkbaren Stelle dafür (dort ist sogar ein Ausgang aus dem Wald mit Treppe) wäre die Polizei wohl in spätestens 5 Minuten eingetroffen. Die Strecke war aber für weit über eine Stunde gesperrt. Was mich ja daran so ärgert, sind nicht die übermütigen Jugendlichen, für die die Bahn, wenn es denn nun auch stimmt, ausnahmsweise wirklich nichts kann, sondern die Informationspolitik der Bahn. Mein Zug fährt eigentlich in Nürnberg weiter, jedoch steigen nahezu alle in Nürnberg aus. Mir kam es dann schon spanisch vor, als niemand am Gleis stand zum Einsteigen. Als dann auf den Tafeln auch noch stand “Zug endet hier”, war es mir sofort klar: Das wird mal wieder ein langer Abend am Bahnhof. Und hier liegt auch das Problem: Man kriegt einfach keine Informationen wie es nun weiter geht. Man steht am Gleis mit dem Hinweis “Zug endet hier”. Keine Durchsagen. Nichts. Also zur S-Bahn. Der vollgedränge Bahnhof zeigte mir sofort, dass wohl schon mehr Züge ausgefallen sind. Automatische Zugansagen sagen falsche Zeiten an, angekündigte Züge fahren nicht ein. Am Bahnhof laufen lauter verwirrte Lokführer und Zugbegleitpersonal auf und ab, wohl selbst vollkommen überfordert und nur noch ratlos. Also wieder zurück zur Regionalbahn. Am Gleis angekommen, stehen erst mal zwei Züge auf dem gleichen Gleis. Über etliche Fragerei erfährt man, dass das “wohl” der Zug in meine Richtung sei. Losgefahren ist er trotzdem nicht. Auf dem Bahnsteig immer noch überforderte Lokführer mit dem Kommentar “ne ich weiß auch nicht mehr”. Mit ingesamt 1 Stunde Verspätung kam ich dann auch letzendlich zu Hause an.

Die absolute Ratlosigkeit der Lokführer, die sie heute wieder glanzvoll unter Beweis gestellt haben, ist natürlich locker 31% mehr Gehalt wert. Ich mein, ich müsste mich wirklich verdammt anstrengen, um in meinem Beruf so dermaßen ratlos zu sein, wie die Lokführer heute. Hauptsache die Pendler müssen dran glauben.

So kann ich mich heute nur meinen Schlussgedanken der letzten Tage anschließen, und noch einmal “Danke GDL”, “Danke Lokführer” sagen. Was wäre Deutschland nur ohne euch.

{lang: 'de'}

Die GDL kriegt ihren Hals nicht voll: The never ending story

Die deutschen Lokführer wollen am Freitag dieser Woche bundesweit streiken. Das gab der Vorsitzende der Lokführer-Gewerkschaft GDL Manfred Schell heute in Frankfurt am Main bekannt. Grund sei die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Eisenbahner. Diese wollte keinen eigenständigen Tarifvertrag mit den Lokführern aushandeln. Der bundesweite und befristete Streik werde den Güterverkehr und den Personenverkehr betreffen. Die genaue Zeit der Arbeitsniederlegungen werde am Donnerstag bekannt gegeben.

Quelle: tagesspiegel.de

Die GDL will mehr Geld und mehr Geld und mehr Geld. Erst vor einigen Tagen erklärte die Bahn noch:

Die gemeinsamen Verhandlungen von GDL, Transnet und GDBA mit der Bahn waren vergangene Woche geplatzt. Die mit Transnet und GDBA gefundene Lösung von einer 4,5-prozentigen Lohnerhöhung kostet die Bahn nach eigenen Angaben etwa 100 Millionen Euro.

Um dies zu finanzieren und die Inflation auszugleichen, erhöht die DB ab dem 9. Dezember die Preise. (Quelle)

Als wäre es nicht schon genug, dass wir jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, damit wir die meiner Meinung nach überzogenen Gehaltsvorstellungen der GDL bezahlen können, nein, jetzt müssen sie natürlich weiterstreiken. Aber es wäre ja langweilig, wenn man nicht die Pendler gleich mal mit runterziehen könnte. Also streikt man einfach mal bundesweit am Freitag, und kündigt die genauen Zeiten natürlich “großzügig” am Donnerstag an. Was ergibt sich dann also für einen Pendler? Man darf mehr zahlen, dafür dass man am Freitag wahrscheinlich dann am Bahnhof übernachten darf. Und da die GDL ja so nett ihre Pläne “rechtzeitig” bekannt gibt, kann man natürlich auch nicht mit Urlaub vorplanen.

In diesem Sinne: Vielen Dank, GDL!

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