Die GDL kriegt ihren Hals nicht voll: The never ending story

Die deutschen Lokführer wollen am Freitag dieser Woche bundesweit streiken. Das gab der Vorsitzende der Lokführer-Gewerkschaft GDL Manfred Schell heute in Frankfurt am Main bekannt. Grund sei die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Eisenbahner. Diese wollte keinen eigenständigen Tarifvertrag mit den Lokführern aushandeln. Der bundesweite und befristete Streik werde den Güterverkehr und den Personenverkehr betreffen. Die genaue Zeit der Arbeitsniederlegungen werde am Donnerstag bekannt gegeben.

Quelle: tagesspiegel.de

Die GDL will mehr Geld und mehr Geld und mehr Geld. Erst vor einigen Tagen erklärte die Bahn noch:

Die gemeinsamen Verhandlungen von GDL, Transnet und GDBA mit der Bahn waren vergangene Woche geplatzt. Die mit Transnet und GDBA gefundene Lösung von einer 4,5-prozentigen Lohnerhöhung kostet die Bahn nach eigenen Angaben etwa 100 Millionen Euro.

Um dies zu finanzieren und die Inflation auszugleichen, erhöht die DB ab dem 9. Dezember die Preise. (Quelle)

Als wäre es nicht schon genug, dass wir jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, damit wir die meiner Meinung nach überzogenen Gehaltsvorstellungen der GDL bezahlen können, nein, jetzt müssen sie natürlich weiterstreiken. Aber es wäre ja langweilig, wenn man nicht die Pendler gleich mal mit runterziehen könnte. Also streikt man einfach mal bundesweit am Freitag, und kündigt die genauen Zeiten natürlich „großzügig“ am Donnerstag an. Was ergibt sich dann also für einen Pendler? Man darf mehr zahlen, dafür dass man am Freitag wahrscheinlich dann am Bahnhof übernachten darf. Und da die GDL ja so nett ihre Pläne „rechtzeitig“ bekannt gibt, kann man natürlich auch nicht mit Urlaub vorplanen.

In diesem Sinne: Vielen Dank, GDL!

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